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  • V. Keller

Projekt Draussen unterrichten Zyklus 1


Wintermorgen im Feldgüetli

Mit dem Wintermorgen erlebten alle Kindergarten-, Erst- und Zweitklasskinder am Donnerstag, 6. Februar 2020 die zweite Jahreszeit des gemeinsamen Projektes Draussen unterrichten.

Sonnig, aber sehr kalt war es an diesem Vormittag. Schnee jedoch war, wie bereits den ganzen Winter durch, nicht vorhanden. Warm eingepackt, machte sich die Kinderschar mit ihren Lehrpersonen auf zum Feldgüetli.

Mit dem bereits bekannten Jahreszeitenlied starteten wir in den Vormittag.

Anschliessend formierten sich die elf «Baumgruppen» anhand der Herbstfotos und beobachteten die Veränderungen ihres Baumes und des Feldgüetli allgemein.

So staunten zwei Gruppen nicht schlecht, waren doch ihre Bäume ganz oder teilweise verschwunden. Es wurde nämlich geholzt. So wählten sie einen jungen, neuen Baum aus. Zudem war es an der einen oder anderen Stelle gefroren, so dass zum Vergnügen vieler mutiger Kinder sogar eine Rampe hinuntergerutscht werden konnte! Auch die Steine am Ufer der Kleinen Emme konnten nicht so einfach herumgetragen werden, da nämlich die meisten von ihnen angefroren waren.

Schwerpunkt an diesem Vormittag war der Fachbereich Sprache. Dabei wurden in

einem Atelier ein Spielfeld mit Naturmaterial anhand eines Planes gebaut. Sechs Buchstaben wurden in die Felder gelegt. Mit einem gezielten Tannenzapfenwurf suchten die Kinder anhand des getroffenen Buchstabens ein Wort. So wurde ein Wortschatz gesammelt.

Im zweiten Atelier wurden in den Baumgruppen Geschichten erfunden und Kulissen dazu gebaut. Am Ende durfte jede Gruppe ihre Geschichte präsentieren und einmal

erzählend vorspielen.

An diesem Vormittag hatten wiederum auch das gemeinsame Znüniessen und die Freie Tätigkeit ihren wichtigen Platz. Wer ein warmes Getränk dabei hatte, konnte sich innerlich aufwärmen. Die leicht rutschige Spielburg ermöglichte neue Bewegungserfahrungen. Mit ein paar Ballonen konnte die Windrichtung rasch bestimmt werden. Einige Mädchen balancierten auf einer Wippe und zählten dazu mehrmals von 10 bis 0 rückwärts – bewegtes, selbstgesteuertes Lernen wurde praktiziert!

Mit dem Marsch zurück zum Schulhaus endete dieser Wintermorgen, wobei noch viele Gespräche untereinander geführt wurden.

Vanessa Keller, IF-LP


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